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Weizen in einer glutenfreien Diät? Die Wissenschaft erklärt.

Weizen in einer glutenfreien Diät? Die Wissenschaft erklärt.

Für die meisten Menschen mit Zöliakie gilt eine einfache Regel: Weizen bedeutet Gluten und ist daher verboten. In Wirklichkeit sind die Dinge jedoch nicht immer so schwarz-weiß. Obwohl Gluten ein natürlicher Bestandteil von Weizen ist, sind Weizen und Gluten nicht immer dasselbe. In bestimmten, streng kontrollierten Fällen kann Gluten aus Weizen entfernt werden - und dann können solche Produkte auch für Personen mit Zöliakie sicher sein.

Für die meisten Menschen mit Zöliakie gilt eine einfache Regel: Weizen bedeutet Gluten und ist daher verboten. In Wirklichkeit sind die Dinge jedoch nicht immer so schwarz-weiß. Obwohl Gluten ein natürlicher Bestandteil von Weizen ist, sind Weizen und Gluten nicht immer dasselbe. In bestimmten, streng kontrollierten Fällen kann Gluten aus Weizen entfernt werden - und dann können solche Produkte auch für Personen mit Zöliakie sicher sein.

Für die meisten Menschen mit Zöliakie gilt eine einfache Regel: Weizen bedeutet Gluten und ist daher verboten. In Wirklichkeit sind die Dinge jedoch nicht immer so schwarz-weiß. Obwohl Gluten ein natürlicher Bestandteil von Weizen ist, sind Weizen und Gluten nicht immer dasselbe. In bestimmten, streng kontrollierten Fällen kann Gluten aus Weizen entfernt werden - und dann können solche Produkte auch für Personen mit Zöliakie sicher sein.

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Was ist Gluten und wo entsteht es?

Gluten ist ein Protein, das natürlich in Weizen sowie in Gerste und Roggen vorkommt. Im Weizen verleiht es dem Teig Elastizität und Struktur, weshalb es eine Schlüsselrolle beim Brot-, Pizza- und Gebäckbacken spielt.

Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass Gluten nicht Weizen an sich ist. So wie man aus Obst einzelne Teile entfernen kann, ist es auch möglich, Gluten von anderen Bestandteilen des Weizens durch spezielle Verfahren zu trennen.

Wie wird Gluten aus Weizen entfernt?


Bei der Herstellung von glutenfreistuhlweizenstärke wird Weizen durch spezielle physikalische und technologische Verfahren verarbeitet. Gluten wird ausgewaschen und getrennt, während die verbleibende Stärke mehrfach gereinigt wird.


Das Endprodukt muss laboranalytisch geprüft werden und darf weniger als 20 mg Gluten pro Kilogramm (20 ppm) enthalten. Wenn diese Bedingung erfüllt ist, darf es gemäß der EU-Gesetzgebung legal als „glutenfrei“ gekennzeichnet werden.

Warum steht dann auf dem Etikett immer noch „Weizen“?


Dies ist ein sehr wichtiger und oft missverstandener Punkt.

Obwohl Gluten entfernt wurde, stammt das Produkt immer noch aus Weizen. Daher muss der Weizenallergen obligatorisch auf der Deklaration aufgeführt werden.


Der Grund ist klar: Personen mit einer Weizenallergie können dennoch reagieren, und Zöliakie und Weizenallergie sind nicht dasselbe.

Ein solches Produkt kann für Personen mit Zöliakie sicher sein, ist jedoch nicht sicher für Menschen mit einer Weizenallergie.

Wo begegnen wir glutenfreier Weizenstärke?


Glutenfreie Weizenstärke wird am häufigsten in:


glutenfreiem Brot und Backwaren,
glutenfreien Pizzas und Teigen,
einigen glutenfreien Nudeln,
spezialisierten glutenfreien Bäckereien, insbesondere in Italien, Deutschland und Österreich, verwendet.


Auf der Deklaration werden Sie häufig den Hinweis „glutenfreie Weizenstärke“ sowie das Allergen WEIZEN in Fettdruck finden. Dies ist kein Fehler, sondern eine gesetzliche Anforderung.

Warum sind solche Produkte überhaupt erlaubt?


Weil Wissenschaft und Gesetzgebung auf messbaren Werten basieren, nicht auf Angst.


Die Grenzwert von 20 ppm Gluten ist wissenschaftlich begründet und als sicher für die überwiegende Mehrheit der Personen mit Zöliakie bestätigt. Glutenfreie Weizenstärke wird in der EU seit Jahrzehnten verwendet, und viele Menschen mit Zöliakie konsumieren solche Produkte problemlos.


Es gibt jedoch individuelle Unterschiede. Einige entscheiden sich, solchen Produkten zu entgehen, was eine völlig legitime persönliche Entscheidung ist, es besteht jedoch keine gesetzliche oder gesundheitliche Notwendigkeit für alle.

Wichtigste Botschaft


Weizen und Gluten sind nicht immer dasselbe.
Gluten kann aus Weizen entfernt werden.
Produkte mit glutenfreier Weizenstärke können für Personen mit Zöliakie sicher sein.
Das Allergen Weizen muss klar gekennzeichnet bleiben.


Deshalb ist das richtige Lesen von Deklarationen entscheidend.


Das Verständnis dieser Unterschiede hilft Personen mit Zöliakie, ihre Ernährung zu erweitern, Angst abzubauen und informierte Entscheidungen auf der Grundlage von Fakten und nicht von Mythen zu treffen.

Praxisbeispiel: glutenfreistärke aus Weizen in Mehlmischungen

Ein gutes Beispiel für die Verwendung von glutenfreier Weizenstärke in der Praxis ist die slowenische Marke Gluteno, die auch auf Gluten-Free Hub EU vorgestellt wird.


Ihre Mischung Premium Mix enthält glutenfreie Weizenstärke, die durch ein spezielles Verfahren zur Entfernung von Gluten gewonnen wird, sodass das Endprodukt weniger als 20 ppm Gluten enthält und für Personen mit Zöliakie geeignet ist.


Gemäß Verordnung (EU) Nr. 828/2014 kann ein solches Produkt rechtmäßig als glutenfrei gekennzeichnet werden. Da es jedoch aus Weizen stammt, muss das Allergen Weizen weiterhin klar auf dem Etikett angegeben werden, was für Personen mit einer Weizenallergie von entscheidender Bedeutung ist.


Solche Mehlmischungen sind oft aufgrund ihrer besseren Backeigenschaften geschätzt, da sie eine Struktur, Elastizität und einen Geschmack bieten, die näher an klassischen Weizenprodukten sind, gleichzeitig aber für Personen mit Zöliakie sicher bleiben.


Mehr über das Gluteno Premium Mix Mehl können Sie hier lesen:
https://www.gluteno.si/moke-brez-glutena/premium-mix-mesanica-moke-brez-glutena-1kg/